VERKEHRSPOLITIK
Keine Verkehrspolitik gegeneinander. Auto, Fahrrad, Fußverkehr und ÖPNV müssen ihren Platz haben – sinnvoll organisiert, sicher und leistungsfähig.
MEIN GRUNDSATZ
Mobilität ist Voraussetzung für wirtschaftliches Leben, persönliche Freiheit und eine funktionierende Stadt. Gute Verkehrspolitik darf deshalb nicht ein Verkehrsmittel bevorzugen, indem sie ein anderes künstlich ausbremst.
Wer mit dem Auto fahren muss, soll fahren können. Wer das Fahrrad nutzt, braucht sichere Wege. Wer Bus und Bahn fährt, braucht Verlässlichkeit. Und Fußgänger brauchen sichere Querungen und gute Wege.
Verkehrspolitik muss ermöglichen – nicht erziehen.
TEMPO 30
Tempo 30 ist dort sinnvoll, wo besondere Gefahren bestehen – etwa an tatsächlichen Unfallschwerpunkten oder direkt vor Kitas und Schulen.
Ich halte nichts von pauschalen, großflächigen Tempo-30-Regelungen ohne nachvollziehbaren Sicherheitsgrund. Auch zeitliche Beschränkungen müssen sich am tatsächlichen Bedarf orientieren. Vor einer Kita muss eine Geschwindigkeitsbegrenzung nicht automatisch bis 22 Uhr gelten, wenn zu dieser Zeit keine besondere Gefahrenlage mehr besteht.
Entscheidend sind Verhältnismäßigkeit, klare Begründung und nachvollziehbare Regeln.
STRASSEN & INFRASTRUKTUR
Schlaglöcher, beschädigte Fahrbahnen und dauerhaft provisorische Reparaturen sind nicht nur ärgerlich – sie verteuern auf Dauer die Infrastruktur.
Ich will eine systematische Instandhaltungsstrategie: Straßen und wichtige Verkehrsachsen müssen nach einem transparenten Zustandssystem erfasst, priorisiert und rechtzeitig saniert werden. Wer kleine Schäden früh beseitigt, verhindert später teure Grundsanierungen.
Regelmäßige, nachvollziehbare Bewertung des Straßenzustands.
Hauptachsen, Gefahrenstellen und besonders geschädigte Straßen zuerst.
Kleine Schäden beseitigen, bevor daraus teure Großbaustellen werden.
Leitungsarbeiten und Straßensanierungen besser bündeln, damit nicht mehrfach aufgerissen wird.
ANWALT DER AUTOFAHRER
Bereits 2023 habe ich mich als „Anwalt der Autofahrer“ positioniert. Dahinter steht bis heute derselbe Grundgedanke: Autofahrer sind kein Problem, das man bekämpfen muss. Sie sind ein selbstverständlicher Teil unserer Stadtgesellschaft.
Das bedeutet nicht Politik nur für das Auto. Es bedeutet Politik gegen eine künstliche Ausgrenzung des Autos. Moderne Verkehrspolitik muss unterschiedliche Bedürfnisse zusammenbringen – ohne ideologische Scheuklappen.
MEINE FORDERUNGEN
Verkehr muss fließen. Bremen braucht Mobilität statt Stillstand.