PIET LEIDREITER
Über mich
Beruflich mit Zahlen, Steuern und wirtschaftlichen Entscheidungen befasst – politisch mit dem Anspruch, Entscheidungen nachzurechnen, Folgen zu hinterfragen und Klartext zu sprechen.
Beruflicher Weg
Mein beruflicher Hintergrund liegt in der Steuerberatung und Betriebswirtschaft. Dieser Alltag prägt auch meine politische Arbeit: Zahlen prüfen, Finanzierungen verstehen, Investitionen auf ihre Wirtschaftlichkeit untersuchen und fragen, welche langfristigen Folgen eine Entscheidung hat.
Für mich gilt deshalb auch in der Politik: Was kostet es? Was bringt es? Wer bezahlt die Rechnung? Und ist eine Entscheidung auf Dauer finanzierbar?
Zahlen verstehen – auch in der Politik
Finanzen und Organisation spielten bereits früh in meiner politischen Arbeit eine wichtige Rolle. Als Bundesschatzmeister der damaligen AfD beschäftigte ich mich intensiv mit den Regeln der Parteienfinanzierung.
Das Handelsblatt berichtete 2014, dass ich die Idee entwickelt hatte, durch einen Goldhandel eine zusätzliche Einnahmequelle für die Partei zu erschließen. Hintergrund waren die gesetzlichen Regeln der staatlichen Parteienfinanzierung. Das Handelsblatt berichtete außerdem über die damalige Mitgliederentwicklung und zitierte hierzu Zahlen, die ich als Bundesschatzmeister genannt hatte.
Handelsblatt: AfD setzt auf „Unvergänglichkeit“ →
Handelsblatt: Alternative für Deutschland wächst rasant →
Für mich ist das ein Beispiel für einen Ansatz, der mich bis heute begleitet: Regeln genau lesen, Zahlen analysieren und daraus konkrete Schlussfolgerungen ziehen. Genau dieser Gedanke steckt heute hinter „Piet rechnet“.
Mein politischer Weg
2013 – Einstieg in die Parteipolitik
Mitwirkung in der damals neu gegründeten AfD und Übernahme von Verantwortung im Finanzbereich.
2014 – Bundesschatzmeister
Als Bundesschatzmeister standen Finanzen, Mitgliederentwicklung und Parteiorganisation im Mittelpunkt meiner Arbeit. Über diese Tätigkeit berichtete unter anderem das Handelsblatt.
2015 – Abgrenzung und politischer Wechsel
Ich verließ die AfD. Im Wahlkampf 2023 erklärte ich gegenüber dpa, dass für meinen damaligen Austritt die zunehmende Stärke des sogenannten „Flügels“ eine Rolle gespielt habe. Mein weiterer politischer Weg führte über ALFA/LKR später zu den Bürgern in Wut.
2015 bis 2019 – Bremische Bürgerschaft
In dieser Zeit gehörte ich bereits der Bremischen Bürgerschaft an. Haushalt, Finanzen und wirtschaftliche Fragen wurden zu einem Schwerpunkt meiner parlamentarischen Arbeit.
2017 – Bürger in Wut
Mein politischer Weg führte zu den Bürgern in Wut. Inhaltlich verband ich damit einen liberalen und wertkonservativen politischen Ansatz.
2023 – Spitzenkandidat in Bremen
Bei der Bürgerschaftswahl 2023 trat ich als Spitzenkandidat der Bürger in Wut im Wahlbereich Bremen an. dpa/t-online berichteten über meine Einordnung der BIW als „liberal und wertkonservativ“ und über meinen Wahlkampfschwerpunkt als „Anwalt der Autofahrer“.
Seit 2023 – wieder in der Bremischen Bürgerschaft
Nach dem Wahlerfolg und dem Zusammenschluss mit Bündnis Deutschland setzte ich meine parlamentarische Arbeit fort. Der Schwerpunkt liegt weiterhin auf Haushalt, Finanzen, Wirtschaft und der Kontrolle politischer Entscheidungen.
PARLAMENTARISCHE ARBEIT
Ausschüsse und parlamentarische Gremien
Als haushalts- und finanzpolitischer Sprecher liegt ein Schwerpunkt meiner parlamentarischen Arbeit auf der Kontrolle der Bremer Finanzen. In der 21. Wahlperiode bin ich in mehreren Ausschüssen und Sondergremien der Bremischen Bürgerschaft vertreten.
Haushalts- und Finanzausschuss (Land)
Mitglied. Hier werden Haushaltsplanung, Ausgaben, Einnahmen und die finanzielle Entwicklung des Landes Bremen beraten und kontrolliert. Als Berichterstatter befasse ich mich unter anderem mit den Produktplänen Finanzen/Personal und Staatsgerichtshof.
Controllingausschuss (Land)
Mitglied. Politische Beschlüsse müssen nicht nur gefasst, sondern auch auf ihre finanzielle und tatsächliche Umsetzung überprüft werden. Genau hier setzt parlamentarisches Controlling an.
1. Nichtständiger Ausschuss – Sondervermögen
Mitglied. Der Ausschuss befasst sich mit dem Sondervermögen und damit mit der Frage, wie zusätzliche öffentliche Mittel eingesetzt, gesteuert und parlamentarisch kontrolliert werden.
Ausschuss für das Sonstige Sondervermögen zur Bewältigung der klimaneutralen Transformation der Wirtschaft
Mitglied. Auch bei großen Transformations- und Investitionsprogrammen gilt für mich: Ziele, Kosten, Finanzierung und wirtschaftlicher Nutzen müssen nachvollziehbar sein.
Verfassungs- und Geschäftsordnungsausschuss
Stellvertretendes Mitglied. Der Ausschuss beschäftigt sich mit verfassungsrechtlichen Fragen und den Regeln der parlamentarischen Arbeit.
Rechnungsprüfungsausschuss (Land)
Stellvertretendes Mitglied. Im Mittelpunkt steht die Kontrolle des Umgangs mit öffentlichen Mitteln und die parlamentarische Behandlung der Rechnungsprüfung.
Rechtsausschuss
Stellvertretendes Mitglied. Der Ausschuss behandelt rechtspolitische und justizbezogene Themen des Landes.
Piet rechnet nach: Parlamentarische Kontrolle heißt für mich, nicht nur zu fragen, was politisch gewollt ist – sondern auch, was es kostet, ob es funktioniert und wer dafür Verantwortung trägt.
Was die Presse über meinen politischen Weg berichtete
dpa / t-online: Spitzenkandidat in Bremen
Im Vorfeld der Bürgerschaftswahl 2023 berichtete dpa über meine Spitzenkandidatur im Wahlbereich Bremen, meinen früheren Austritt aus der AfD, meine politische Einordnung als liberal und wertkonservativ sowie den Schwerpunkt Verkehrspolitik.
dpa/t-online: Bürger in Wut hoffen auf Fraktionsstärke →
dpa / t-online: Wahlerfolg 2023
Nach der Wahl berichtete dpa/t-online über den starken Zugewinn der Bürger in Wut und bezeichnete mich als Spitzenkandidaten für die Stadt Bremen. In dem Bericht wird meine Beschreibung der politischen Ausrichtung als „wertkonservativ und liberal“ wiedergegeben.
dpa/t-online: So erklären sich die Bürger in Wut ihren Wahlerfolg →
Handelsblatt: Bundesschatzmeister und Goldhandel
Das Handelsblatt dokumentierte meine Tätigkeit als Bundesschatzmeister und die Überlegungen zur Finanzierung der damals jungen Partei. Der Goldhandel wurde dabei ausdrücklich mit meiner Initiative in Verbindung gebracht.
Warum „Piet rechnet“?
Mein beruflicher und mein politischer Weg haben einen gemeinsamen Nenner: Entscheidungen müssen nachvollziehbar sein. Ich will wissen, welche Annahmen hinter einer Rechnung stehen, welche Risiken bestehen und welche Folgen heute getroffene Entscheidungen morgen haben.
Piet rechnet nach: Politik muss erklären können, was sie kostet, was sie bringt und wer am Ende die Rechnung bezahlt.
